«Komplett neue Serie»: Trailer zu «Euphoria» Staffel 3 irritiert die Fans
Nach monatelangen Verzögerungen und anhaltenden Spekulationen kann sich das Publikum nun endlich einen ersten Eindruck von den neuen Folgen verschaffen. Für viele ist das ein lang ersehnter Moment, schliesslich endete die zweite Staffel mit zahlreichen offenen Fragen.
Im Fokus stehen erneut Figuren wie Rue, Jules, Nate, Cassie und Maddy, deren Geschichten emotional nachwirken. Und doch ist die Serie zumindest nach dem ersten Eindruck nur schwer wiederzuerkennen.
Alles ist anders in «Euphoria» Staffel 3
Schöpfer Sam Levinson bezeichnete die kommende Staffel im Vorfeld als «unsere beste bisher», was die Erwartungen zusätzlich angeheizt hat. Gleichzeitig stösst die Weiterentwicklung nicht bei allen auf Zustimmung.
Bei Social Media fällt den Fans auf, dass sich Ton und Stil deutlich verändert haben. Einige hoffen, dass dieser neue Ansatz der Serie frischen Wind verleiht – auch angesichts des Zeitsprungs, der nunmehr erfolgt. Andere wiederum sehen einen Bruch mit dem, was «Euphoria» ursprünglich ausgemacht hat.
Einzelne Stimmen kritisieren die Änderungen sehr deutlich, mitunter finden sich aber auch humorvolle Kommentare auf Youtube. Ein User hält etwa fest, dass «Euphoria» früher ein «Highschool-Drama» gewesen sei, nun aber wird die Serie mit «GTA» verglichen.
Zudem fällt die Bezeichnung «Tarantino-Edition» im Hinblick darauf, dass auch brutale Sequenzen angedeutet werden.
Ganz gut fasst es dieser Beitrag zusammen, der auf der Video-Plattform schon Tausende Likes kassiert hat:
Kritik an «Euphoria»-Schöpfer Sam Levinson
Ein zentraler Kritikpunkt betrifft Sam Levinson. Ihm wird mitunter vorgeworfen, die Serie in eine falsche Richtung zu lenken. Besonders die Darstellung weiblicher Figuren steht dabei im Fokus.
Mehrere Personen äussern den Eindruck, dass provokante Szenen und Sexualisierung stärker im Vordergrund stehen als die eigentliche Handlung.
Diese Kritik entzündete sich bereits an konkreten Szenen aus dem ersten Trailer, der vor zwei Monaten veröffentlicht wurde.
Dazu gehört Cassie (Sydney Sweeney), die sich in anzüglicher Pose und mit Hasenohren auf dem Bett für Onlyfans filmen lässt sowie ein kurzer Auftritt von Rosalía in einem Stripclub-Setting.
Solche Bilder erinnern an Diskussionen rund um «The Idol» und damit eine weitere Produktion mit Beteiligung von Sam Levinson, die wegen vergleichbarer Kritikpunkte negativ aufgefallen war.
